850 Jahre Welfenmünster -
Festgottesdienst mit Bischof Dr. Bertram Meier

Zum Abschluss des Festjahres, mit dem die Pfarrei Steingaden in diesem Jahr den 850. Jahrestag der Kirchweihe des Welfenmünsters beging, besuchte Diözesanbischof Dr. Bertram Meier Steingaden.

Er feierte mit den Gläubigen im vollbesetzten Welfenmünster ein feierliches Pontifikalamt.

In seiner Festpredigt würdigte Bischof Meier, neben der kirchen- und kunstgeschichtlichen Bedeutung des Welfenmünsters, vor allem dessen große Bedeutung als Ort des Glaubens und der Gemeinschaft, der diese Kirche über all die Jahrhunderte hinweg immer gewesen sei.

Bezug nehmend darauf, dass viele Menschen heute scheinbar meinten, sich die Frage nach Gott nicht mehr stellen zu müssen, betonte er, wie wichtig es sei, dass die Welt Gott nicht aus den Augen verliert. 

Symbolisch stünden die vielen Kirchtürme – „und ihr hier in Steingaden habt sogar zwei davon“ – dafür, dass hier immer noch und immer wieder Menschen auf der Suche nach Gott seien.

Hier, in unseren Kirchen, da ist Gott zu Hause, erklärte der Bischof. Hier könnten die Menschen Gott suchen und seine Nähe erfahren.

Die Künstler, die über lange Zeit immer wieder zur prachtvollen Ausgestaltung des Welfenmünsters beitrugen, hätten damit den Menschen zeigen wollen, dass hier, wo Gott wohnt, die Menschen den Himmel auf Erden finden könnten.

Er forderte alle Gläubigen in der Pfarrei auf, das Welfenmünster auch weiterhin immer wieder in den Mittelpunkt ihres gemeinsamen Glaubenslebens zu stellen, damit es noch weitere 850 Jahre, und darüber hinaus, ein lebendiger Ort des Glaubens und der Gemeinschaft bleiben könne.

Besonders erfreut zeigte sich der Bischof in seiner Predigt von der großen Zahl der Steingadener Ministrantinnen und Ministranten.

Mehrfach sprach er sie direkt an. Er dankte ihnen für ihren Dienst und lud sie ein, diesem Dienst treu zu bleiben, solange sie Freude daran hätten. Er bat sie, auch darüber hinaus als Jugendliche und junge Erwachsene der Kirche treu zu bleiben und positiv in die Pfarrei hineinzuwirken.

Am Ende des Gottesdienstes stellte der Bischof sich gut gelaunt mit über 40 Ministrantinnen und Ministranten aus der Pfarrei Steingaden zum Gruppenfoto zusammen.

Erinnerungsfoto der Steingadener Ministrantinnen und Ministranten mit Bischof Dr. Bertram Meier
Links neben dem Bischof: Pater Joyice Thomas Lanithottam CMI, Pfarrer von Steingaden und Prem
Rechts: Bischöflich Geistlicher Rat Florian Geis, Wieskurat
Foto: Manfred Ellenberger

Ein besonderes kirchenmusikalisches Schmankerl bot, im Rahmen des Pontifikalamts, der Chor des Freilichtspiels „Welfs Erbe“ unter der Leitung von Erik Konietzko dem Bischof und allen Gottesdienstbesuchern.

Bei seinem voraussichtlich letzten Auftritt in dieser Zusammensetzung, brachte der Chor noch einmal einige der spirituellen Gesänge aus dem Freilichtspiel zu Gehör.

Wenn Sie möchten, können Sie gerne in den Gottesdienst hineinschauen und hinein hören. Zum Zwischengesang nach der Lesung singt der Chor den Hymnus aus Welfs Erbe: „Was Norbert schaut, hat Welf gebaut … Steingademen“. 

(Die Bildqualität des kleinen Videos kann in der Wiedergabe manchmal eingeschränkt sein. Dies bitten wir gegebenenfalls zu entschuldigen.) 

Der Bischof stellte sich nach dem Gottesdienst mit den  Sängerinnen und Sängern des Chors und ihrem Leiter Erik Konietzko (oberste Reihe, ganz links) zu einem Erinnerungsfoto zusammen.

Erinnerungsfoto des Chors von "Welfs Erbe" mit Bischof Dr. Bertram Meier
Foto: Manfred Ellenberger

In der folgenden Galerie können Sie noch eine Auswahl weitere Fotos aus dem Gottesdienst finden.

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