Ulrichsritt 2026

Am Sonntag 5. Juli, genau einem Tag nach dem kirchlichen Gedenktag des Hl. Ulrich, machten sich die Steingadener Ulrichsreiter mit ihren Pferded wieder auf zu ihrer traditionellen Reiterwallfahrt zur St. Ulrichskirche auf dem Kreuzberg bei Steingaden. Mit Ihnen zusammen machten sich die Leonhardireiter aus Wildsteig und die Colomanreiter aus Schwangau auf den Weg.

Unter den Klängen des Musikvereins Steingaden und dem vollen Geläut des Welfenmünsters zogen die Reiter, vor der eindrucksvollen Kulisse des Welfenmünsters und des „neuen“ Gasthof zur Post, zu ihrer Wallfahrt aus. Ein Video vom diesjährigen Auszug der Steingadener Ulrichsreiter können sie HIER aufrufen, wenn Sie möchten. 

Viele Steingadenerinnen und Steingadener schlossen sich den Reiterinnen und Reitern an und folgten ihnen auf den Kreuzberg.

Auf dem Kreuzberg angekommen, gaben die herausgeputzten Pferde mit ihren schmucken Reiterinnen und Reitern ein prächtiges Bild ab.

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Als alle Reiterinnen und Reitern mit ihren Pferden, und alle anderen Mitfeiernden oben angekommen waren und ihren Platz gefunden hatten, feierte Pater Joyice zusammen mit allen einen feierlichen Gottesdienst unter freiem Himmel. Der Musikverein Steingaden umrahmten den Gottesdienst musikalisch.

mitAuf dem Kreuzberg angekommen feierten alle zusammen mit Pater Joyice einen Festgottesdienst unter freiem Himmel. Der Musikverein Steingaden umrahmte den Gottesdienst musikalisch.

 Mehr als eine schöne Tradition,

In seiner Festpredigt betonte Pater Joyice (Zitat): 

„Der Ulrichsritt ist mehr als ein schönes Brauchtum oder eine Erinnerung an vergangene Zeiten. Er zeigt uns ganz konkret: Der Glaube gehört mitten ins Leben. 

Ein Ulrichsritt ohne Glauben wäre nur noch ein historisches Schauspiel. Eine Segnung ohne Vertrauen auf Gott wäre nur noch eine schöne Zeremonie. Erst der lebendige Glaube gibt diesen Zeichen ihren eigentlichen Sinn.“

Mit der andächtigen Ruhe, in der Reiterinnen und Reiter, zusammen mit ihren Pferden, der Predigt folgten, bestätigten sie die Worte von Pater Joyice.

 Im Anschluss an den Gottesdienst machten sich alle Reiter mit ihren Pferden auf, zum traditionellen Ritt um die Kreuzbergkirche. 

Dabei defiliertem sie auch an Pater Joyice und an Bürgermeister Max Bertl vorbei.  

Jedem Paar aus Reiterin, bzw. Reiter und Pferd spendete Pater Joyice, mit dem Allerheiligsten in der goldglänzenden Monstranz, den  traditionellen „Segen für Reiter und Pferd“.